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Der Salon in Langnau

In unserem Salon treffen sich wissbegierige Menschen aus allen Bereichen aufeinander. 

Unsere Referentinnen und Referenten entführen sie in neue Welten und stellen spannende Themen vor. 

Gerne begrüssen wir auch Sie zu unserem Salon. Weitere Infos finden Sie hier: 

FOOD SAVE EMMENTAL

Martin Sturm

Hans Christian Gerber

Während und 200 Jahren hat der Käsehandel für das Dorf Langnau eine prägende Rolle gespielt und den Ort nicht nur in der Schweiz, sondern auch in vielen Ländern der ganzen Welt bekanntgemacht. Hans Christian Berger hat uns erzählt, warum der Käsehandel und im Besonderen der Käseexport sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts gerade hier entwickelt hat.

Salon de Chocolat

Weltacker

 

Gaby Grossen

Florianne Koechlin

Hans Ruedi Pauli

Priska Friedli

Pfarrerin Priska Friedli, seit 15 Jahren in der Stiftung LebensArt Bärau tätig, berichtete auf sehr eindrückliche Weise über die Lebensumstände der Yurok, eines indigenen Indianerstammes im Norden Kaliforniens. Die Probleme und die Bemühungen der Yurok, ihre Kultur wiederzubeleben, standen im Zentrum des Vortrags und der anschliessenden Diskussion.

Lorenz Marti

Wer sind wir, woher kommen wir, wohin gehen wir? Lorenz Marti gab uns viele Denkanstösse über unser Dasein, indem er philosphische, naturwissenschaftliche, spirituelle und religiöse Erkenntnisse und Erfahrungen miteinander verknüpfte.Ein gehaltvoller und sehr anregender Abend! 

Yvonn Scherrer

Winter ist blöd. Dieser Ansicht ist auch Yvonn Scherrer. Doch statt vor sich hin zu grummeln, hat sie beschlossen, dem kalten Kerl mit Worten auf den Pelz zu rücken. Gewaltfreie Kommunikation mit dem Winter. Schreiben als Medizin gegen den Winterblues. 

Entstanden ist ein poetischer Reiseführer für die frostige Jahreszeit. Für Wintermuffel und solche, die es nicht werden wollen.

Der Winter riecht nach Schiefer und Gneis. Nach mineralischem Weisswein mit einem Hauch Moscato. Seine Kälte ist knusprig wie Chips. Sein Klang die Tannenwaldstille. Sauerkraut duftet frisch und sauber – nicht zu vergleichen mit der Ausdünstung von gekochtem Weisskohl, die tagelang gelangweilt in den Gängen hängt. Und gelobt sei Aslan, der Labrador, der die blinde Autorin auch im Winter sicher übers Glatteis führt und sich dabei freut wie ein Schneekönig.

Yvonn Scherrer, die sich frühester Kindheit blind ist, studierte Theologie und Journalistik. Sie arbeitet als Redaktorin bei Radio SRF 1 und ist ausgebildete Aromatherapeutin. Ihre Duftkreation heisst auch "Wintergrün".

Cafe international

Ursula und Peter Kläntschi informierten uns über das Angebot des Café International, in dem sich viele Langnauerinnen und Langnauer in verschiedenster Art engagieren. Sie zeigten Möglichkeiten zur Mitarbeit auf, sei es als Deutschunterrichtende, als Gesprächspartner, als Begleiterin auf Ämter, als Hilfe bei der Arbeits- oder Wohnungssuche, als Türöffnerin in Vereinen oder einfach als Taxifahrer: der Möglichkeiten gibt es  weitere unzählige.

Kulinarisch wurden wir aus verschiedenen Kulturen bestens und sehr schmackhaft versorgt: besten Dank an die Frauen, die ihre Köstlichkeiten mitgebracht haben!

Die Erfahrungen mit den Asylsuchenden sind durchwegs positiv, wenn auch viele Schwierigkeiten und Hürden überwunden werden  müssen.

Raffel Wüthrich

Gabriela Kaegi

OPERETTE – LEICHTE MUSE MIT DOPPELTEM BODEN

Gabriela Kaegi, SRF 2 Kultur-Moderatorin sprach über Operette, ein politisches Genre wie keines im Musiktheater.

Peter Kägi

Peter Kägi berichtete über seine Erfahrungen als Menschenrechts.Beobachter in Israel/Palestina in den Jahren 2014 und 2016.

Claudine Dällenbach

Claudine Dällenbach erzählt über den Entstehungsprozess ihrer Arbeiten. „Mit der Materialwelt, die mir aus den Auseinandersetzungen mit der Architektur vertraut und in meinem Alltag präsent ist, in ihrer Einfachheit jedoch ein unscheinbares Dasein fristet, habe ich freie künstlerische Arbeiten erschaffen.“

Heinz W. Dätwyler

Die sieben Geschichten der sieben Prinzessinnen – des persischen Dichters Nizami nach einer Erzählung von Parvis Mamnun und der Prosaübertragung von R. Gelpke erzählt von Heinz W. Dätwyler.

"Hab noch diese Nacht Geduld, Geliebter, eine Nacht ist eine Nacht und kein Jahr!"

Nizamis Geschichten sind Geschichten der Liebe, der Leidenschaft, der Erfüllung und des Verzichts.

"Wenn es so etwas wie Weltliteratur gibt: Nizami gehört dazu. Er lebte im 12. Jahrhundert in Gandscha, im heutigen Aserbaidschan. Seine Bücher sind voller Anspielungen. Jeder Satz hat mehrere Ebenen, jedes Wort verschiedene Bedeutungen. Mit allen spielt er."

Romie Lie

Geboren 1954 in Langnau im Emmental. Sie wächst in französischer Muttersprache auf, Deutsch lernt sie in der Schule. Ausbildung zur Krankenschwester in Biel. Auslandaufenthalte in Europa und USA.

Seit 1981 freischaffende Schriftstellerin. Romie Lie leitet seit 1990 Schreibwerkstätten in verschiedenen Institutionen (Ausbildung bei Mary-Anna Barbey und eidg. Fachausweis für Erwachsenenbildung).

Beiträge für das Radio, für Anthologien und Literaturzeitschriften. Seit 2002 entstehen fünf Lyrikbändchen. 

2010 verleiht die deutschsprachige Literaturkommission des Kantons Bern einen Literaturpreis an Romie Lie für ihren Gedichtband ‚Aufwind’. Die Autorin lebt in Wohlen bei Bern.

www.romie-lie.ch

Oswald Sigg

ehemaliger Bundeshaussprecher, erklärt und diskutiert mit uns, worum es bei der Initiatitve für ein bedingungsloses Grundeinkommen geht.

Die Initative wurde am 4.10.2014 mit 126'000 Unterschriften eingereicht und kommt voraussichtlich 2016 zur Abstimmung. Sie sieht vor jeder in der Schweiz lebenden Person ein Grundeinkommen von 2'500 Franken zu garantieren (Kinder 800 Franken).

Werden wir jetzt alle Faulenzer und hören auf zu arbeiten? Werden wir gar kommunistisch? Was ist mit Ausländern, die hier leben? Werden viele von den wenigen, die noch arbeiten, profitieren?

Weit gefehlt! Die Initiative verspricht im Gegenteil, dass die Menschen in der Schweiz sich die Arbeit aussuchen können, die sie machen wollen, und dass viel lustvoller und motivierter gearbeitet wird, wenn sie zur Anwendung kommt.

Ein spannender Gesellschaftsentwurf, von einem Künstler und einem Unternehmer und vielen andern hellen Köpfen lanciert!

Grtili Schmied

Gabriel Anwander spricht über seine Mutter, ihr Hilfswerk, das Buch und zeigt dazu Bilder aus Indien.

Gritli Schmied (*13. Januar 1923) hat acht Kinder grossgezogen. Daneben ist sie während vierzig Jahren regelmässig nach Indien gereist und hat dort mit unermüdlichem Einsatz ein kleines humanitäres Hilfswerk geschaffen. Ein Altersheim, zwei Waisenhäuser und eine Kinderkrippe hat sie gebaut, und in abgelegenen Dörfern Trinkwasserbrunnen eingerichtet, Hungernde mit Nahrungsmitteln versorgt, Bauern aus der Kreditfalle befreit und kranken Menschen medizinische Hilfe zukommen lassen. Heute verwaltet eine Stiftung ihr Werk. Und in Indien arbeiten 28 Personen für die Organisation und führen ihre Einrichtungen weiter.

Gabriel Anwander, ihr Sohn, hat sie zweimal auf ihren Einsätzen begleitet und ihre Erfahrungen und Erlebnisse in ein Buch gepackt.

            

(Büffelmilch und Fladenbrot).

Eduard Kaeser

Eduard Kaeser, Physiker und Philosoph spricht kurzweilig über den 'Trost der Langeweile'.

Paul Luder

Metamorphose Schwalbenschwanz:
Hier wird in Bild und Wort gezeigt, wie aus der Raupe ein "Sommervogel" wird, den man heute im Freien kaum mehr sieht. 

Simone Schaufelberger-Breguet

Kulturjournalistin, Autorin, 1988-2008 Leiterin „Museum im Lagerhaus“, St. Gallen, erzählt über den Künstler Karl Uelliger.

Lucia Lienhard-Giesinger

Gründerin der Bosna Quilt Werkstatt , erzählt aus 20 Jahren Projektarbeit (www.bosnaquilt.at)

Hans Suter

Arzt, Kunstsammler und Autor des Buches „Paul Klee und seine Krankheit“ berichtet aus seinem Leben.

Fritz von Gunten

Der Stellenwert von Kultur und Ethik mit Bezug zu Albert Schweitzer, Lambarene.

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